Titel: v. Wagner's Meßketten.
Autor: Wagner, J. A.
Fundstelle: 1868, Band 190, Nr. LXXVI. (S. 274–275)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj190/ar190076

LXXVI. Verbesserung an Meßketten; von Sectionsingenieur J. v. Wagner.

Mit Abbildungen.

Beim Gebrauche der Meßketten, wie diese in der Praxis üblich sind, stößt man häufig auf die Schwierigkeit einer geeigneten Iustirung der Kettenlänge, welche sich gewöhnlich nur durch umständliche Verkürzung oder Verlängerung eines Gliedes ermöglichen läßt. Die nachstehend abgebildete einfache Vorrichtung dürfte diesem Mangel abhelfen. Am Ringe A, welcher über die Kettenbacke geschoben wild, ist ein Cylinder B

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Textabbildung Bd. 190, S. 275
Textabbildung Bd. 190, S. 275
Textabbildung Bd. 190, S. 275
Textabbildung Bd. 190, S. 275

angegossen (Fig. 1 und 2), auf welchem eine aus vier federnden Theilen bestehende Schraube befestigt ist, in deren Hohlraum eine längere Correctionsschraube D eingedreht wird. Die vier Theile (Fig. 3) der Schraube werden durch eine conische Mutter C mittelst eines Schlüssels (Fig. 4) an die Correctionsschraube angepreßt und dadurch eine Verrückung derselben verhütet. Die etwa nothwendige Veränderung der Kettenlänge, welche für gewöhnlich sich nur auf Zolle erstrecken wird, läßt sich somit nach Lüftung der Mutter C und Aus- oder Eindrehung der Schraube D leicht bewerkstelligen. (Oberlausitzer Gewerbelatt, 1868, Nr. 19.)

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