Titel: H. Cochrane's Röhrenprobirvorrichtung.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1868, Band 190/Miszelle 1 (S. 492–493)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj190/mi190mi06_1

H. Cochrane's Röhrenprobirvorrichtung.

Bei dem Probiren von Röhren durch Wasserdruck schließt man gewöhnlich die Enden durch Deckel und pumpt so lange Wasser ein, bis das Rohr vollständig gefüllt ist. Für weite Röhren angewendet, hat dieses Verfahren zwei Uebelstände. Erstens werden die Deckel an den Enden einem sehr hohen Druck ausgesetzt und bedürfen deßhalb sehr kräftiger und kostspieliger Befestigungsmittel. Zweitens erfordert das Füllen des ganzen Fassungsraumes einen bedeutenden Aufwand an Zeit und Wasser. Cochrane umgeht diese Uebelstände auf folgende Weise: Er legt einen Kern ein, dessen Durchmesser wenig kleiner als die lichte Weite der Röhre ist, und pumpt das Wasser in den schmalen, ringförmigen Raum zwischen dem Kern und der Röhre. Dadurch |493| wird nicht nur der Wasserverbrauch bedeutend vermindert, sondern es werden auch die Deckel in dem Maaße, als die Druckfläche kleiner wird, entlastet. (Engineering, October 1868, S. 314; polytechnisches Centralblatt, 1868 S. 1463.)

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