Titel: Eiertafeln als Handelsartikel.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1869, Band 193/Miszelle 15 (S. 262)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj193/mi193mi03_15

Eiertafeln als Handelsartikel.

Der Inhalt der zerschlagenen Eier (auch der Dotter allein) wird zu einem vollkommen gleichartigen Teig geschlagen; in Gestalt dünner Tafeln gießt man denselben hierauf auf polirte, in einer Trockenstube aufgestellte Stahlplatten, über welche ununterbrochen ein sanfter, stark erwärmter Luftstrom sich hinbewegt. Getrocknet, werden die Tafeln in luftdicht verschlossenen Kisten verpackt. Ein kleiner Zusatz von Gyps oder von anderen der Gesundheit unschädlichen conservirenden Chemikalien zum Eierteig ist statthaft. Beim Gebrauch lösen sich diese Eiertafeln schon in kaltem Wasser auf, lassen sich leicht zu Schaum schlagen und haben ganz den Geschmack der frischen Eier. Jahre lang lassen sich die Eier in dieser Gestalt gut aufbewahren. (Deutsche illustrirte Gewerbezeitung, 1869, Nr. 14.)

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: