Titel: Darstellung barythaltigen Glases.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1869, Band 193/Miszelle 7 (S. 259)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj193/mi193mi03_7

Darstellung barythaltigen Glases.

Zur Darstellung von Fenster- und Flaschenglas verwendet Jeanne in Paris schwefelsauren Baryt (Schwerspath) in beträchtlichen Mengen, z.B.

schwefelsauren Baryt 100 100 100 100 Th.
schwefelsaures Natron 35 26,6 12 200 „
Sand 100 83 66 55 „
Kohks- oder Holzkohlenpulver 6,1 9,6 5,1 8,2 „
Kaolin 2 4 5,3 6,6 „
gebrannten Kalk 1 1 – „
kohlensauren Kalk 1,6 1,6 „

Die Menge des schwefelsauren Natrons kann je nach der beim Schmelzen angewendeten Temperatur vermindert werden; vorstehend sind die Maximalwerthe angegeben. Der Kaolin dient zur Vergrößerung der Härte des Glases und kann je nach der Härte, welche man erzielen will, in größerer oder geringerer Menge zugefügt werden. Die barythaltigen Gläser schmelzen leichter als die mit schwefelsaurem Natron allein dargestellten, erfordern weniger Alkali, geben ein glänzendes Glas und sind wohlfeiler. (Jacobsen's chemisch-technisches Repertorium.)

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