Titel: Ueber krystallisirte Phosphorsäure; von G. Krämer.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1869, Band 193/Miszelle 8 (S. 259)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj193/mi193mi03_8

Ueber krystallisirte Phosphorsäure; von G. Krämer.

Wird einer Phosphorsäurelösung, deren Wassergehalt durch Bestimmung des spec. Gewichtes bekannt ist, so viel Wasser durch Verdampfen entzogen, daß die zurückbleibende Säure genau die Zusammensetzung hat, welche der Formel 3HO, PO⁵ entspricht, so erstarrt sie beim Erkalten zu sehr schönen, durchsichtigen, prismatischen Krystallen.

Herr Lindner, Chemiker bei Herrn Schering, welcher diese Beobachtung zuerst machte, glaubt damit die sogenannte glasige Phosphorsäure verdrängen zu können, die bekanntlich nie rein ist, sondern nur durch Zusatz von Alkali in jenem Zustande erhalten werden kann. (Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft zu Berlin, 1869, Nr. 11.)

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