Titel: Glasfluß zur Erzeugung künstlicher Achate, nach G. Weißkopf.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1869, Band 193/Miszelle 11 (S. 436)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj193/mi193mi05_11

Glasfluß zur Erzeugung künstlicher Achate, nach G. Weißkopf.

Um eine Glascomposition darzustellen, welche den natürlichen Achat vorzüglich schön imitirt, verfährt man folgendermaßen: Man mischt in der Weise, wie man es bei der Darstellung des Rubinglases zu thun pflegt, folgenden Fluß: Sand 100 Pfd., Mennige 170 Pfd., Potasche 32 Pfd., Borax 22 Pfd., Arsenik 0,4 Pfd. und Goldchlorid von 2 Ducaten. Die Ducaten werden vorher in möglichst wenig Königswasser gelöst, die Lösung mit 10 Pfd. Wasser verdünnt und dann mit dem Flusse recht innig vermischt. Den Hafen setzt man als Sätzel in den Glasofen, und läßt 7 bis 8 Stunden schmelzen. Hierauf rührt man mit einem Birkenstiel um oder wirft einige Kartoffeln hinein. Man kann nun mit dem Ausarbeiten des Glases beginnen, und erhält eine Masse, welche die grauen, braunen, rothen, milch- und krystallweißen Zeichnungen und Farbennüancen des natürlichen Achates zeigt, auch eine zweite Schmelzung verträgt und sich zur Darstellung von Schmucksachen u.s.w. sehr gut eignet. (Deutsche illustrirte Gewerbezeitung, 1869, Nr. 16.)

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