Titel: Darstellung von Stickstoffoxydul-Lösungen zur Verwendung als Anästheticum, nach A. P. Price und J. A. Wankyn.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1869, Band 193/Miszelle 11 (S. 520)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj193/mi193mi06_11

Darstellung von Stickstoffoxydul-Lösungen zur Verwendung als Anästheticum, nach A. P. Price und J. A. Wankyn.

Bisher hat man das Stickstoffoxydul behufs der Anwendung als Anästheticum in der gewöhnlichen Gasform dargestellt und aufbewahrt. Man mußte es also entweder an dem Orte, wo es gebraucht werden sollte, erst darstellen, oder es in Behältern von unbequemer Größe transportiren. Die Genannten schlagen nun vor, das in gewöhnlicher Manier aus salpetersaurem Ammoniak entwickelte und in einem Gasometer angesammelte Stickstoffoxydulgas mittelst einer Druckpumpe in Weingeist zu treiben, der sich in einem Gefäß befindet, welches einen Druck von 20 Atmosphären auszuhalten vermag, und so eine concentrirte Lösung von Stickstoffoxydul, aus welcher dasselbe beim Oeffnen des Gefäßes als Gas entweicht, darzustellen. Statt des Alkohols kann man auch Aether oder Chloroform anwenden, in welchem Fall zugleich der Dampf dieser Körper unästhetisch wirkt Die Absorption durch Alkohol unter Druck und nachheriges Entweichenlassen aus demselben kann auch als Mittel zur Reinigung des Stickstoffoxyduls benutzt werden. – Patentirt in England am 17. April 1868. (Practical Mechanic's Journal, Mai 1869, S. 40.)

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