Titel: Riemenscheibe mit Frictionskuppelung.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1870, Band 195, Nr. CXXXIV. (S. 496–497)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj195/ar195134

CXXXIV. Riemenscheibe mit Frictionskuppelung.

Nach dem Journal of the Franklin Institute durch Engineering, December 1869, S. 430.

Mit Abbildungen auf Tab. IX.

In Figur 31 und 32 ist eine Riemenscheibenconstruction abgebildet, wie sie von der Brown and Sharp Manufacturing Company in Providence (Amerika) angefertigt wird.

Die Riemenscheibe A sitzt lose auf der Welle W und ist gegen eine Verschiebung längs derselben durch den mit Hülfe einer Schraube festzustellenden Bundring B auf der einen Seite und auf der anderen durch die Platte C geschützt; zur Feststellung der letzteren dient die Stellschraube a.

In der genannten Platte finden zwei segmentförmige Frictionsbacken D, D eine Führung in radialer Richtung und wird eine Verschiebung in diesem Sinne durch eine Verstellung der bei b in D angelenkten Arme E, E bewerkstelligt, welche mit der Platte C durch Bolzen verbunden sind. Am Ende dieser Arme sind Stellschrauben eingedreht, deren abgerundete Enden auf dem conischen Theil des Muffes F in Folge der Wirkung einer Spiralfeder stets aufliegen. F läßt sich durch einen Stellhebel längs der Welle um das Nöthige verschieben, indem das gabelförmige Ende des Aus- und Einrückhebels in eine kreisförmige Nuth des Muffes F reicht, der mit Feder und Nuth mit der Welle verbunden ist.

Wenn somit der Muff F gegen die Platte C, die Arme E nach auswärts gerückt worden, so pressen sich die Frictionsbacken D, D gegen |497| die ausgedrehte innere Seite der Frictionsscheibe und kuppeln dieselbe mit der Welle um so sicherer, je mehr der Einrückmuff E verschoben wird. Bewegt man diesen in der entgegengesetzten Richtung, so ziehen die schon erwähnten und in Figur 32 ersichtlichen Spiralfedern die Bremsbacken D, D zurück.

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