Titel: Ueber die Nachweisung eines Arsengehaltes in manchen Fuchsinsorten des Handels; nach Dr. Rieckher in Marbach.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1870, Band 195/Miszelle 8 (S. 560)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj195/mi195mi06_8

Ueber die Nachweisung eines Arsengehaltes in manchen Fuchsinsorten des Handels; nach Dr. Rieckher in Marbach.

Fuchsin aus zwei Bezugsquellen wurde mit reinem Zink und verdünnter Schwefelsäure zusammengebracht und das sich entwickelnde Gas in verdünnte Höllensteinlösung geleitet, wodurch eine Reduction von metallischem Silber erzeugt wurde. Das Filtrat, in zwei Theile getheilt, diente nun zu folgenden Versuchen. Die eine Hälfte gab nach der Ausfällung des überschüssigen Silbernitrats mittelst Kochsalzlösung, bei Zusatz von Schwefelwasserstoffwasser einen gelben Niederschlag (von Schwefelarsen), welcher in Ammoniak löslich, nach Zusatz einer Säure wieder erscheint. Die andere Hälfte gab, vorsichtig mit Ammoniak neutralisirt, einen blaßgelben Niederschlag von arsenigsaurem Silberoxyd; auf Zusatz von Ammoniak verschwindet derselbe und gibt beim Erwärmen im Wasserbade eine deutliche Reduction von metallischem Silber; wird jetzt die filtrirte ammoniakalische Lösung vorsichtig mit Salpetersäure neutralisirt, so erhält man den bekannten braunrothen Niederschlag von arsensaurem Silberoxyd, welches in Ammoniak wie in Salpetersäure löslich ist. (Neues Jahrbuch für Pharmacie, Bd. XXXII S. 257.)

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