Titel: Behandlung von Silberrückständen der Photographen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1870, Band 196/Miszelle 6 (S. 89)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj196/mi196mi01_6

Behandlung von Silberrückständen der Photographen.

Von einer der bedeutendsten französischen Silberscheideanstalten wird empfohlen, sämmtliche Rückstände direct mittelst Zink- oder Kupferplatten niederzuschlagen. In ein passendes großes Gefäß hängt man fünf bis sechs Pfund solcher Platten, und gießt sämmtliche gold- und silberhaltigen Flüssigkeiten hinein. Wenn es gefüllt ist, lasse man es acht bis zehn Tage stehen. Man wird dann die edlen Metalle im schwammigen Zustande an den Platten hängend finden. Man gießt dann die Flüssigkeit fort und gießt wieder neue Waschwässer etc. hinein. Die Platten werden von Zeit zu Zeit abgeschabt, damit immer neue Flächen mit der Flüssigkeit in Berührung kommen. Wenn sich eine hinreichende Menge von Niederschlag am Boden gesammelt hat, bringt man ihn auf ein Filter und trocknet ihn.

Aus den Fixirbädern schlagen sich die edlen Metalle langsamer nieder; man wird diese daher am besten in einem besonderen Gefäß sammeln, in welches man zugleich alte Tonbäder und den gebrauchten Entwickler gießt. Die Reduction wird durch das Eisen und die Essigsäure sehr erleichtert. (Photographisches Archiv, April 1870, S. 103.)

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