Titel: Horn ohne Anwendung von Siedhitze schwarz zu färben; von C. Burnitz, Schirmmacher in Stuttgart.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1870, Band 196/Miszelle 15 (S. 175)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj196/mi196mi02_15

Horn ohne Anwendung von Siedhitze schwarz zu färben; von C. Burnitz, Schirmmacher in Stuttgart.

In einer caustischen Lauge von Natron oder Kali werden die bis zum Poliren fertigen Gegenstände so lange präparirt, bis die obere Schicht des Horns etwas gelöst ist, was durch ein fettes Anfühlen zu erkennen ist. Bei einiger Sorgfalt können Staubkämme mit ganz feinen Zähnen so behandelt werden, ohne Nachtheil für dieselben. Die Gegenstände werden nun abgewaschen und durch Lucas'sches Anilinschwarz (man s. polytechn. Journal Bd. CLXXX S. 245) gezogen, langsam getrocknet und dann abgewaschen. Bei durchscheinendem Licht zeigt das Horn noch eine dunkelbraune Färbung, bei reflectirendem Lichte aber ein tiefes Schwarz. (Württembergisches Gewerbeblatt, 1870, Nr. 15.)

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