Titel: Vorbereitung des Roheisens für die Umwandlung in Schmiedeeisen oder Stahl, nach J. P. Budd in Ystalyfera.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1870, Band 196/Miszelle 3 (S. 479)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj196/mi196mi05_3

Vorbereitung des Roheisens für die Umwandlung in Schmiedeeisen oder Stahl, nach J. P. Budd in Ystalyfera.

Budd hat sich eine Erfindung patentiren lassen, nach welcher Roheisen, welches gepuddelt werden soll, vorher der Einwirkung eines Gemenges von Natronsalpeter und ockerigem Rotheisenstein oder einem anderen Eisenerz unterworfen wird. Er läßt das geschmolzene Roheisen 3 bis 5 Zoll hoch in flache Pfannen fließen, welche mit einem aus den erwähnten Materialien gefertigten Teige ausgefüttert sind. Dabei findet ein lebhaftes Aufwallen statt, und ein großer Theil des Siliciums nebst etwas Kohlenstoff, Phosphor und Schwefel, welche im Roheisen enthalten waren, werden oxydirt und gehen in die Schlacke über. In Folge dieser Behandlung geht der nachfolgende Puddelproceß viel rascher von statten, als bei Anwendung gewöhnlichen Roheisens. Auch das zur Stahlfabrication bestimmte Roheisen kann zunächst auf diese Weise behandelt werden. (Mechanics', Magazine November 1869, S. 334.)

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