Titel: Legirung zum Plombiren der Zähne.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1870, Band 196/Miszelle 4 (S. 479–480)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj196/mi196mi05_4

Legirung zum Plombiren der Zähne.

Eine solche Legirung, welche in Form ziemlich grober, fast weißer Feilspäne im Handel vorkommt, ergab bei der Analyse folgende Zusammensetzung:

|480|
Zinn 61,1
Silber 38,8
Kupfer etc. 0,1
––––
100,0

Die Legirung wird vor der Verwendung amalgamirt, indem man sie in einem Löffel mit wenig Quecksilber erwärmt. Die Amalgamirung geht sehr leicht und vollkommen vor sich. Das noch warme Amalgam wird in sämischgaarem Leder mit einer Zange gepreßt, wobei es das überschüssige Quecksilber abgibt, und ist darnach zur Verwendung fertig. Diese Legirung hat vor dem berühmten Kupferamalgam (welches in hohem Grade dunkelt) den Vorzug, daß sie im Munde ihre vollkommene Weiße behält. Ihre Härte ist etwas geringer als die des Kupferamalgams. (Chemical News, vol. XXI p. 105.)

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