Titel: Pilcher's Justirfeilmaschine.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1870, Band 197, Nr. XLVI. (S. 199)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj197/ar197046

XLVI. Justirfeilmaschine für zu schwer befundene Münzplatten von R. Pilcher in London.

Nach dem Bulletin de la Société d'Encouragement, März 1870, S. 181.

Mit einer Abbildung auf Tab. IV.

Im Anschluß an die vorstehende Abhandlung über die automatische Münzwaage sey noch die von Pilcher construirte Justirfeilmaschine beschrieben, auf welche die zu schwer befundenen Münzscheiben unmittelbar vom Sammelkasten gelangen.

Die abzufeilenden Platten A, Figur 17, werden partienweise in das oben und unten mit einem Spalt versehene liegende Rohr B eingelegt und beiderseits durch Schrauben I und kleine Ebonitklötzchen zusammengehalten. Jede Maschine besitzt zwei solcher Füllröhren B, über welche eine Platte D mit Hülfe des Hebels E niedergelassen, auch durch Zulaggewichte G stärker niedergedrückt wird, damit die Münzscheiben, welche der rotirenden Feile C genähert wurden, etwas eingeklemmt, nicht leer umrollen.

Die Feilwalze C macht 1000 Umdrehungen pro Minute und greift die Münzscheiben nur an den Rändern an.

Die Abfälle werden in einen Glastrog H durch den Sammeltrichter zwischen C und H eingeleitet.

Mittelst einer solchen Maschine werden pro Minute 250 Sovereigns-Münzplatten justirt.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Tafeln


Orte
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: