Titel: Der Hydroextractor zum Filtriren flüssiger Druckfarben.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1870, Band 197/Miszelle 8 (S. 187–188)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj197/mi197mi02_8

Der Hydroextractor zum Filtriren flüssiger Druckfarben.

Statt flüssige Farben, wie sie in der Druckerei in Anwendung kommen, zu seihen, kann man dieselben auch mit Hülfe eines Hydroextractors von allen festen Stoffen, welche ihnen noch anhängen, reinigen.

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Michel hat darauf in Frankreich ein Patent genommen. Er stellt sich einen Hydroextractor her, indem er die Seitenwand des sich drehenden Cylinders aus Messinggaze herstellt und die Umhüllung, welche den Cylinder umgibt, sich nach unten trichterartig verrengen läßt.

Bringt man nun die zu filtrirende Masse in den Siebcylinder hinein und dreht, so wird alles Flüssige in die äußere Umhüllung getrieben werden und durch den Trichter nach unten ablaufen, während alle festen Bestandtheile in dem Siebe zurückbleiben. Für Druckfarben in Druckereien, welche ziemlich schwerflüssig sind und sich aus diesem Grunde schwer filtriren lassen, ist diese Anwendung ganz zweckmäßig.

Es ist indessen anzunehmen, daß dieselbe nicht neu, sondern hier und da schon in Anwendung ist. (Musterzeitung für Färberei etc., 1870, Nr. 25.)

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