Titel: Benutzung des staubförmigen Magnesiums als kräftiges Reductionsmittel; von Prof. Dr. Böttger.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1870, Band 197/Miszelle 6 (S. 289)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj197/mi197mi03_6

Benutzung des staubförmigen Magnesiums als kräftiges Reductionsmittel; von Prof. Dr. Böttger.

Außer zur Erzeugung eines sehr intensiven Lichtes läßt sich das jetzt im Handel vorkommende pulverförmige Magnesiummetall als kräftiges Reductionsmittel für vermiedene Metallsalze, insbesondere der Chlorverbindungen, aus sehr nahe liegenden Gründen, recht vortheilhaft benutzen. Eine Auflösung von Platinchlorid wird z.B. dadurch schon bei gewöhnlicher mittlerer Temperatur augenblicklich zerlegt und unter stürmischer Entwickelung von Wasserstoffgas feinstes Platinschwarz abgeschieden. Aus einer Chlorgoldsolution wird reines Gold in Pulverform, und selbst das so stark elektropositive Zink aus seiner Chlorverbindung im fein vertheilten metallischen Zustande gefällt. (Jahresbericht des physikalischen Vereines zu Frankfurt a. M. für 1868–1869, Mai 1870.)

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