Titel: Verfahren zur Condensation und Benutzung der bei der Fabrication der Schwefelsäure etc. entweichenden salpetrigen Dämpfe, von R. Heilmann und P. Hart in London.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1870, Band 197/Miszelle 8 (S. 290)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj197/mi197mi03_8

Verfahren zur Condensation und Benutzung der bei der Fabrication der Schwefelsäure etc. entweichenden salpetrigen Dämpfe, von R. Heilmann und P. Hart in London.

Man läßt die Dämpfe in einem geeigneten Apparat auf Kalk oder Magnesia (oder deren kohlensaure Salze), die in Wasser suspendirt sind, wirken, so daß die salpetrige Säure und Salpetersäure, welche sie enthalten, davon absorbirt werden. Die Flüssigkeit kann nachher auf dreierlei Weise behandelt werden: 1) Man verdampft sie zur Trockne, erhitzt den Rückstand zum gelinden Glühen, und leitet die dabei entwickelten Gase in die Bleikammer. Dabei bleiben Kalk oder Magnesia zurück, welche man wieder zu demselben Zweck benutzen kann. 2) Man läßt auf die zum Kochen erhitzte Flüssigkeit Schwefelsäure oder Salzsäure wirken, und leitet die dabei entwickelten Dämpfe ebenfalls in die Bleikammer. 3) Man verdampft die Flüssigkeit, vermischt den Rückstand mit Chlormangan (Rückstand von der Chlorentwickelung behufs der Darstellung von Chlorkalk), und erhitzt die Mischung zum gelinden Glühen, wobei Chlorcalcium oder Chlormagnesium und Mangan- und Eisenoxyd entstehen. Die Dämpfe werden auch in diesem Falle in die Bleikammer geleitet. – Französisches Patent. (Armengaud's (Génie industriel, April 1870, S. 172.)

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