Titel: Kohlenersparniß bei der Feuerung für Backöfen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1870, Band 197/Miszelle 4 (S. 379)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj197/mi197mi04_4

Kohlenersparniß bei der Feuerung für Backöfen.

Für Back- und Ziegelöfen sind hier und da (unter anderen in dem Etablissement des Dr. Heine in Plagwitz) Doppelfeuerungen angelegt, deren nebeneinanderliegende Roste durch eine massive Mittelzunge von einander getrennt sind, hinter welcher ihre Flammen durch einen gemeinschaftlichen verengten Canal in den Ofenraum geleitet werden, so daß, wenn beide Roste abwechselnd mit Kohlen versehen werden, die Kohlenmasse des einen also in voller Gluth ist, während auf dem anderen frische, aber vorher erwärmte Kohlen aufgeschüttet werden, eine ziemlich vollständige Rauchverzehrung erreicht wird. Diese Feuerungsanlagen haben sich sehr bewährt; namentlich wird durch sie für Backöfen noch der Vortheil erreicht, daß in das Innere des Backraumes nur eine reine, von Kohlen- und Schwefeldämpfen freie erhitzte Luft eintritt, mithin das fertige Backwerk keinen von der Kohle herrührenden Beigeschmack erhält. (Aus der Zeitschrift „das Brod,“ Jahrg. 1870, S. 144.)

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