Titel: Waschlauge für gefärbte Zeuge.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1871, Band 199/Miszelle 14 (S. 77)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj199/mi199mi01_14

Waschlauge für gefärbte Zeuge.

Als Waschlauge für gefärbte Zeuge empfiehlt Dr. G. A. Gräfe eine Waschlauge, welche aus der amerikanischen Seifenrinde oder Quillaja-Rinde und Carraghenmoos hergestellt wird. Es werden nämlich 1 Pfd. Quillaja-Rinde und 1/4 Pfd. Carraghenmoos jedes für sich mit 10 Pfd. Wasser tüchtig gekocht, die abgekochten Flüssigkeiten werden durchgeseiht und geben nun die Waschlauge. Nach dem Behandeln mit dieser Waschflüssigkeit werden die Zeuge in reinem Wasser gespült. Erfahrungsmäßig leistet diese Lauge vortreffliche Dienste, ohne nur im Geringsten der Farbe zu schaden. Es dürfte dieselbe wohl auch statt Soda und Seife zum Entfetten der wollenen Garne vor dem Färben mit Erfolg anzuwenden seyn; der Vortheil ist aber nicht in der Billigkeit zu suchen, vielmehr darin, daß die mit Soda oder Seife gekochten Garne bei nicht gehörigem Spülen alkalische Bestandtheile zurückbehalten, wodurch beim Ausfärben leicht Flecke entstehen. (Deutsche Industriezeitung.)

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