Titel: Nickelplattirung für Maschinentheile.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1871, Band 199/Miszelle 6 (S. 73–74)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj199/mi199mi01_6

Nickelplattirung für Maschinentheile.

L. A. Scofield, Oberingenieur der „Lodona“, Dampfer der C. H. Mallory Linie zwischen New-York und New-Orleans, lenkt die Aufmerksamkeit der Marine-Ingenieure auf die Zweckmäßigkeit der Nickelplattirung von Schraubenbolzen, welche den Ventilsitz in der Luftpumpe der Schiffsmaschine befestigen und hier den Einflüssen des Einspritzwassers, des Dampfes – nebenbei auch galvanischen Einwirkungen – ausgesetzt sind. Diese Eisenbolzen unterlagen erfahrungsgemäß rasch dem Zerfressen und ihre Köpfe waren nach dreimaliger Hin- und Rückfahrt auf mehr als die Hälfte reducirt.

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Die Herstellung dieser Bolzen aus Metall (Legirung) behufs größerer Dauerhaftigkeit erwies sich, wegen der unzulänglichen Festigkeit derselben, unausführbar.

Schließlich wurde der Bolzenkopf mit Nickel überzogen und das Resultat war ein sehr günstiges. Derselbe war nach dreimonatlicher Fahrt nur matt angelaufen, ohne daß die Nickelhaut irgend Schaden gelitten hätte.

Es scheint demnach in solchen Fällen ein Nickelüberzug einen vollkommenen Schutz zu gewähren. (Scientific American, Juli 1870, S. 50.)

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