Titel: Ventilatorbetrieb mit Rädervorgelege.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1871, Band 199/Miszelle 4 (S. 154)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj199/mi199mi02_4

Ventilatorbetrieb mit Rädervorgelege.

Auf den Werken der bekannten Firma Clayton und Shuttleworth ergab sich, daß die schon stark belastete Dampfmaschine, welche den Ventilator für zwei große Kupolöfen betreiben sollte, hierzu nicht gehörig im Stande war, da durch die straffe Spannung der Ventilatorriemen die Widerstände ganz wesentlich anwuchsen. Dieser Umstand, wie auch die Absicht, die bedeutende Abnutzung der Riemen zu vermeiden, bewogen den Director der Maschinenabtheilung daselbst, George Wilkinson, die Ventilatoren mit Zahnrädern zu betreiben, und zwar mit dem besten Erfolge. Auf der Ventilatorwelle ist ein gußeisernes Getriebe angebracht, in welches ein mit Holz verzahntes Rad eingreift; die Uebersetzung beträgt 3 zu 1, und die Ventilatorwelle macht 1600 Umdrehungen per Minute. Das Nädervorgelege geht ruhig und gleichmäßig, der Ventilator braucht viel weniger Betriebskraft, und die Ersparniß an Riemen ist sehr wesentlich, so daß die ganze Anordnung wohl als nachahmenswerth bezeichnet werden kann. (Engineering, August 1870, S. 109; polytechnisches Centralblatt, 1870 S. 1444.)

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