Titel: Herstellung von Drahtgeflechten mittelst Maschine.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1871, Band 199/Miszelle 5 (S. 154)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj199/mi199mi02_5

Herstellung von Drahtgeflechten mittelst Maschine.

In der wohlbekannten Drahtsieb-Fabrik (Metalltuchfabrik) von Hutter und Schranz in Wien befindet sich seit einiger Zeit eine Maschine zur Herstellung von Drahtgeflechten (verwendbar als Gitter für Käfige, Gartenzäune etc.), deren sinnreiches Princip wohl der Erwähnung verdient. Auf eine flache, eiserne, rasch rotirende Schiene, läuft in schräger Richtung Eisendraht auf, welcher, um die Schiene eine plattgequetschte Schraubenlinie bildend, bei fortgesetzter Drehung als solche die Schiene verläßt. Das zu bildende Drahtgeflecht besteht in nichts Anderem, als in einer Aneinanderreihung der in obbezeichneter Weise gebildeten platten Spiraldrahtwindungen. Jede folgende schraubt sich bei ihrer Bildung gleichsam in die frühere ein, welche durch an Schneckenfedern sitzende Haken in der richtigen Lage gehalten wird. Ist eine neue Spirale in das Geflecht der ganzen Breite nach eingeschraubt, so wird der Draht abgekneipt, die Haken oder Halter werden aus der vorletzten in die letzte Spirale (Gang) eingehängt und es wird zu dem Einschrauben eines neuen Ganges geschritten. Fr. Kick. (Technische Blätter, 1870 S. 231.)

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