Titel: Darstellung von Zinkamalgam für das Reibzeug der Elektrisirmaschinen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1871, Band 199/Miszelle 9 (S. 244–245)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj199/mi199mi03_9

Darstellung von Zinkamalgam für das Reibzeug der Elektrisirmaschinen.

Ich nehme Feilspäne von Zink, übergieße dieselben mit Petroleum und gebe die gleiche Menge Quecksilber dazu (überschüssiges Quecksilber fördert den Proceß), reibe Alles in einer Reibschale, bis keine Zinkspäne mehr fühlbar sind, sondern das Ganze einen Brei bildet; diesen gebe ich zwischen doppelte Leinwand und presse das überschüssige |245| Quecksilber und Petroleum aus. Die in der Leinwand zurückbleibende Masse ist anfangs weich, wird aber bald hart, läßt sich dann fein pulverisiren und wird hierauf mit etwas Fett auf das Reibzeug aufgetragen, wo sie als glänzender Spiegel erscheint.

Wischt man die Glasscheibe vor dem Experimentiren mit einem Leinwandfleckchen, das schwach mit Petroleum befeuchtet ist, so wird man selbst in feuchten Localen, wo sonst kein Funke zu bekommen ist, noch eine ziemliche Wirkung erzielen. F. Dietlen in Klagenfurt. (Württembergisches Gewerbeblatt, 1871, Nr. 4.)

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