Titel: Anwendung der Sägespäne in Schmiedewerkstätten.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1871, Band 199/Miszelle 7 (S. 425)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj199/mi199mi05_7

Anwendung der Sägespäne in Schmiedewerkstätten.

Ein Correspondent des Coachmaker's Magazine macht auf den Werth von Sägespänen aufmerksam, ein Material welches Schmiere, Fett etc. von den Arbeitsstücken aufsaugt, leicht beseitigt und daher die zur Bearbeitung gelangenden Feilen schützt. In keiner gutgeleiteten Schmiedewerkstätte sollte bei jeder Bohrmaschine eine wohlgefüllte Kiste mit Sägespänen fehlen, welche so groß sey, daß ein Radreif nach dem Bohren eingestellt werden kann. Reibt man Eisentheile mit Sägespänen ab, um die von der Bearbeitung herrührende Schmiere zu beseitigen, so wird diese so vollkommen aufgesaugt, daß nur wenig Putzwolle zur gänzlichen Reinigung aufgewendet werden muß. Dieses Mittel soll auch beim Schraubenschneiden etc. nicht außer Acht gelassen werden.

Sägespäne von Eichen- oder Eschenholz werden am meisten geschätzt. Wohl besitzen Fichten-Sägespäne ein größeres Absorptionsvermögen; dieselben hinterlassen aber auf der Putzfläche einen harzigen Rückstand, welcher auf die Feilen nachtheiliger wirkt als Eisen. Der Einsender dieser Notiz gibt den mittleren wöchentlichen Verbrauch in seiner Werkstätte – mit 8 Bohr- und 25 Feilarbeitern – zu etwa 3 Bushels (1 Bushel = 36,35 Liter) an. (Scientific American, Januar 1871, S. 53.)

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