Titel: [Hildreth's Universal-Schraubstock.]
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1871, Band 202, Nr. XXIV. (S. 109)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj202/ar202024

XXIV. Hildreth's Universal-Schraubstock.

Nach dem Scientific American, August 1871, S. 86.

Mit einer Abbildung auf Tab. III.

Der dem Amerikaner R. S. Hildreth patentirte Schraubstock ist in Figur 6 perspectivisch abgebildet. In demselben lassen sich keilförmig gestaltete Werkstücke einspannen und der Schraubstock selbst läßt sich auch um eine verticale Achse herumdrehen.

Was die Backen betrifft, so sind dieselben zum Auswechseln eingerichtet. Während der Backen B (einmal eingeschoben) fix ist, vermag der Backen A um die an seiner Rückseite angebrachte cylindrische Rippe sich zu drehen; das einzuspannende Arbeitsstück wird somit sicherer gepackt. C bezeichnet eine Achse, welche behufs Aufnahme der Schenkel des Schraubstockes geschlitzt ist. Wird nun der Ring D nach aufwärts geführt, so schließt sich das Maul.

Zur Bewegung des Ringes D dient das Rad E, dessen Nabe die Mutter für das auf der Achse C aufgeschnittene Schraubengewinde bildet.

Die unteren Theile der Schraubstockschenkel sind derart construirt, daß nach dem Niederschrauben des Mutterrades E, Schließen des Maules und theilweisem Drehen des Ringes D, eine Drehung (Schiefstellung) der Backen bis zu einem gewissen Grade möglich ist, um ein keilförmiges Arbeitsstück direct fest einzuspannen.

Nach Lösung eines Bolzens, welcher den Schraubstock an die Werkbank befestigt, läßt sich derselbe auch um eine verticale Achse herumdrehen.

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