Titel: Reid's Wassermesser.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1871, Band 202, Nr. LXXIV. (S. 316–317)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj202/ar202074

LXXIV. Reid's Wassermesser.

Nach dem Engineer, September 1871, S. 169.

Mit Abbildungen auf Tab. V.

Der Ingenieur John Reid, Director der Edinburgh and Leith Gas Company, hat vor Kurzem der Royal Scottish Society of Arts nachstehend beschriebenen, vorläufig als Modell ausgeführten Wassermesser vorgelegt.

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Figur 27 und 28 stellen zwei unter rechtem Winkel geführte Verticalschnitte dieses Wassermessers dar.

Der Meßraum 1, 2 nimmt etwas mehr als die Hälfte des cylindrischen Gehäuses ein. Das Zählwerk geht direct von der Achse 4 aus und ist in einer Glasbüchse 3 eingeschlossen. Der Kolben 5 bildet einen prismatischen Körper und ist mit der Drehachse 4 entweder in der Art verbunden, daß dieselbe – wie in Fig. 27 – durch einen Schlitz des Kolbens hindurch geht, oder – wie in der modificirten Anordnung Fig. 29 ersichtlich ist – daß der Kolben durch die Achse hindurchgesteckt ist.

Der Kolben bewegt sich nun stets in der Pfeilrichtung 1 und liegt möglichst dicht an der Cylinderwand und dem Widerlagsstück an. Der Wasserzulaß findet durch E, dagegen der Auslaß durch A statt. Kommt der Kolben endlich an das Ende seines Weges, in die punktirt angedeutete Stellung, so gleitet derselbe durch sein eigenes Gewicht längs der Drehachse herab, gelangt dadurch in die Anfangslage zurück und verdrängt durch das eintretende Wasser das vor ihm befindliche Wasser nach A.

Die Wasserverluste, welche bei jeder Umdrehung der unvollkommenen Dichtung wegen stattfinden, werden ein für allemal bestimmt und in Abzug gebracht, wenn nicht die Theilung am Registrirwerk dem entsprechend schon vorgenommmen wurde.

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