Titel: Clayton's Ziegelpreßmaschine.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1871, Band 202/Miszelle 5 (S. 189)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj202/mi202mi02_5

Clayton's Ziegelpreßmaschine.

Selbstverständlich ist auch die weltbekannte Firma dieser Branche, H. Clayton Sohn und Howlet in London, in der nationalen Ausstellung daselbst vertreten.

Wir entnehmen dem Mechanics' Magazine, Juli 1871, S. 13, welches eine perspectivische Ansicht der ausgestellten Maschine liefert, nachstehende von den Commissioners of Sewers veröffentlichte Festigkeitsresultate mit verschiedenen Ziegelsteinen, wornach die Clayton-Ziegel ihren alten Ruf bewährt haben.

Ziegelgattung. Zerdrückungsfestigkeit
in Tonnen
Bruchfestigkeit
in Tonnen
Gute Londoner glasharte Ziegel (grey stocks) 14,00 12,00
beste Pflasterziegel 23,00 14,06
theilweise gebrannte rothe Ziegel (red bricks) 25,05 13,75
ordinäre 26,25 13,00
3 Clayton's weiße Ziegel 41,05 17,05
4 „ „ „ 41,60 16,25

Dabei müssen wir noch auf einen neueren Abschneidapparat von Clayton hinweisen, von welchem das Mechanic's Magazine, Juli 1871, S. 34 eine, jedoch mangelhafte Skizze liefert.

Von den Formen kommt der ausgepreßte Thonstrang auf einen Abführrollentisch, woselbst durch ein Schneidrad stets ein Prisma für 10 bis 12 Ziegel abgeschnitten, dieses rasch zum eigentlichen Schneidapparat gebracht und hier durch Bewegung eines Handgriffes mittelst in einem Rahmen ausgespannter Stahldrähte in einzelne Ziegel getheilt wird. Auf diese Art kann der Thonstrang ununterbrochen aus der Formkammer austreten. (Zeitschrift des österreichischen Ingenieur- und Architektenvereines, 1871 S. 252.)

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