Titel: Ueber das gelbe und rothe Arsenikglas; von Max Buchner in Graz.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1871, Band 202/Miszelle 6 (S. 305)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj202/mi202mi03_6

Ueber das gelbe und rothe Arsenikglas; von Max Buchner in Graz.

Das gelbe Arsenikglas ist im dichten Zustande mit Ausnahme des Perlmutterglanzes und der verschiedenen Structurverhältnisse dem natürlichen Auripigment sehr nahe, zeigt aber ein weniger intensives Pulver. Es enthält doppelt raffinirtes, homogenes, intensiv gefärbtes gelbes Arsenikglas von Reichenstein 1,05 Proc. Schwefel = 2,68 Dreifach-Schwefelarsenik, deßgleichen von minder intensiver Färbung 1,34 Schwefel = 3,43 Proc. Dreifach-Schwefelarsenik, und gelbes sehr durchscheinendes und gestreiftes Glas aus einer anderen Quelle 2,50 Schwefel = 6,40 Proc. Dreifach-Schwefelarsenik; ferner sogen, rother Schwefel von Reichenstein 36,57 und rother Arsenik ebendaselbst 34,97 Proc. Schwefel, so daß letztere beiden auf Zweifach-Schwefelarsenik berechnet, resp. 6,63 und 5,07 Proc. Schwefel im Ueberschuß enthalten. Gelbes Schwefelarsenik, welches eine kleine Quantität ungebundenen Schwefel als in Ammoniak unlöslich zurückläßt, enthält nach Vorstehendem nahezu 93 bis 97 Proc. arsenige Säure und steht an Giftigkeit letzterer nur wenig nach. (Fresenius' Zeitschrift für analytische Chemie, 1871 S. 308.)

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