Titel: Green's Dampfgenerator.
Autor: Green, E.
Fundstelle: 1872, Band 203, Nr. LXIII. (S. 262–263)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj203/ar203063

LXIII. Verbesserte Dampfkesselconstruction von E. Green und Sohn in Wakefield.

Nach dem Mechanics' Magazine, November 1870, S. 387.

Mit Abbildungen auf Tab. IV.

E. Green und Sohn, Dampfkesselfabrikanten (Phoenix Works) in Wakefield, ließen sich verbesserte Dampfkesselconstructionen patentiren, welche hauptsächlich in der Anordnung der Kessel und Siederöhren bestehen, wodurch eine größere Heizfläche als gewöhnlich erreicht und zugleich ein leichteres Reinigen der Züge, sowie ein bequemeres Ausbessern des Kessels ermöglicht werden soll.

Green's Dampfgenerator besteht, wie aus Figur 6 bis 7a zu entnehmen ist, aus einer Anzahl dicht neben einander liegender cylindrischer Hauptrohre A, auf welche eine Reihe conischer Röhren B aufgenietet ist, deren oberer Durchmesser mit jenem des Hauptrohres übereinstimmt.

Je ein Hauptrohr A mit den daran befestigten conischen Röhren B kann als eine für sich bestehende Abtheilung, als ein selbstständiger Kessel angesehen werden, welcher mit den übrigen durch das gemeinschaftliche |263| Speiserohr a und das Dampfrohr b communicirt. Die Röhren B sind oben mittelst angeschraubter Deckel abgeschlossen und untereinander durch kurze Rohrstücke c in Verbindung gesetzt.

In Folge der Einmauerung des Kessels wird die Heizkraft möglichst ausgenutzt; in dieser Absicht erstreckt sich auch eine Platte C von der hinteren bis nahe der vorderen Kesselmauer. Die Kesselrohre A ruhen vorn auf der Stirnmauer und erhalten in ihrem hinteren Theil eine genügende Auflage durch die Pfeiler D, welche zwar den Zug zum Theil verengen, dagegen ein Durcheinanderwirbeln der Verbrennungsproducte, ein erfolgreiches Mischen der noch unverbrannten Gase mit der vorhandenen atmosphärischen Luft bewirken.

Die Reinigung der Feuerzüge erfolgt sehr bequem durch die in der vorderen Kesselwand angebrachten Putzthüren E, durch welche ein Mann behufs Ausziehens der Flugasche etc. einsteigen kann.

Die aus der Stirnwand hervorragenden Rohrenden A sind mittelst leicht abnehmbarer Deckel verschlossen, so daß eine Reinigung oder eine etwaige Ausbesserung bequem vollzogen werden kann.

Um die ganze Kesselconstruction möglichst leicht und doch hinreichend fest zu machen, sind die Rohre aus Stahlblech angefertigt. Der in den Abbildungen dargestellte Kessel ist aus vier Abtheilungen zusammengesetzt und es bedarf keiner besonderen Erwähnung, daß der Kessel rasch zerlegt und bequem transportirt werden kann.

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