Titel: Darstellung von Anilinviolett; nach P. Holland in Chorley (England).
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1872, Band 203/Miszelle 12 (S. 78)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj203/mi203mi01_12

Darstellung von Anilinviolett; nach P. Holland in Chorley (England).

Die als Rosanilin bekannte Base wird in einem verschlossenen Gefäße mit Jod- oder Bromkalium (oder Bromnatrium), Schwefelsäure und Holzgeist etwa drei Stunden lang bei einer Temperatur von 120 bis 130° C. digerirt. Hierauf wird das Gemisch, dem eine kleine Menge Aetznatron (1/3 vom Gewichte des Jodides oder Bromides) zugesetzt ist, wieder erhitzt, doch nur bis auf 100° Nach dem Abdestilliren des Holzgeistes wird der Rückstand mit Wasser ausgewaschen, dann in Salz- oder Essigsäure gelöst, und die Lösung zu einem Breie eingedampft. Das so erhaltene Violett ist in Wasser löslich. – Englisches Patent vom 9. Februar 1871. (Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft zu Berlin, 1871, Nr. 15.)

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: