Titel: Schwefelnatrium als Löthrohrreagens, von Jean.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1872, Band 203/Miszelle 3 (S. 242)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj203/mi203mi03_3

Schwefelnatrium als Löthrohrreagens, von Jean.

Die Anwendung desselben beruht darauf, daß dasselbe mit Metallen in der Schmelzhitze klare Sulfosalze gibt oder opake Massen von verschiedener Färbung. Man schmilzt die zu untersuchende Substanz in der Reductionsflamme mit Borax zusammen, fügt Natriumpolysulfuret hinzu, und erhitzt in der Reductionsflamme weiter. Eisen, Blei, Wismuth, Nickel, Kobalt, Palladium, Thallium, Silber, Kupfer, Uran etc. geben eine braune oder schwarze opake Masse; Zink eine weiße opake; Cadmium in der Hitze Scharlachroth, in der Kälte Gelb; Mangan schmutzig Kastanienbraun; Gold und Platin eine klare, durchscheinende, mahagonifarbene Masse; Zinn eine durchscheinend gelbbräunliche Masse; Chrom gibt Grün; Arsen und Antimon geben eine farblose klare Masse; Vanadin und Iridium geben eine blutrothe Masse. (San Francisco Scientific Press, 1871, vol. XXIII, No. 13; berg- und hüttenmännische Zeitung, 1871, Nr. 48.)

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