Titel: Conservirung von Blumen und Früchten.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1872, Band 203/Miszelle 13 (S. 327)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj203/mi203mi04_13

Conservirung von Blumen und Früchten.

Hierzu hat neuerdings Dr. Piesse ein Verfahren wieder in Erinnerung gebracht, welches darin besteht, daß man die Früchte oder Blumen einfach in geschmolzenes Paraffin taucht und sie rasch wieder herauszieht, wodurch sie mit einer dünnen Haut von Paraffin überkleidet werden, welche die Luft abhält, sie folglich vor dem Verderben schützt. Blumen, die man so behandeln will, müssen frisch gepflückt und von Regen- oder Thautropfen frei seyn. Man muß auch das Paraffin nicht stärker erhitzen, als eben nöthig ist, es flüssig zu machen, Die Blumen sind einzeln einzutauchen, indem man sie an den Stengeln hält und etwas bewegt, um das Anhaften von Luftbläschen zu verhüten. Theile, welche nicht conservirt werden sollen, schneide man vor dem Eintauchen mit einer Schere ab.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: