Titel: Ueber die Verdaulichkeit des Brodes.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1872, Band 203/Miszelle 18 (S. 424)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj203/mi203mi05_18

Ueber die Verdaulichkeit des Brodes.

In diesem Betreff stellte G. Mayer Untersuchungen an. Zum Versuche wurde benutzt Horsford-Liebig'sches Roggenbrod (ohne Sauerteig, mit doppelt-kohlensaurem Natron und phosphorsaurem Kalk dargestellt), Münchener Roggenbrod (aus kleiefreiem Roggenmehl und geringen Sorten Weizenmehl), Semmel (weißem Weizenbrod) und oldenburgisches Schwarzbrod (Pumpernickel). Es wurden im Koth wieder ausgeschieden

Procente der aufgenommenen Stoffe:

Horsford-
Liebigbrod.
Münchener
Roggenbrod.
Semmel. Pumpernickel.
Gesammttrockensubstanz. 11,5 10,1 5,6 19,2
Stickstoff 32,4 22,2 19,9 42,3
Asche 38,1 30,5 30,2 96,6

Diese Zusammenstellung ergibt, daß das feine Weizenbrod bei weitem am verdaulichsten ist, daß von ihm sehr wenig unverdaut die Verdauungswerkzeuge verläßt und verhältnißmäßig am meisten dem Organismus zu gute kommt, während bei dem kleiehaltigen Pumpernickel am meisten ungenutzt in den Koth übergeht. (Zeitschrift für Biologie, Bd. VII.)

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