Dieses Projekt wird gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und präsentiert von der Sächsischen Landesbibliothek — Staats- und Universitätsbibliothek Dresden und der Humboldt-Universität zu Berlin.
V. Alfred Marsh's verbesserter Faßspund.Aus dem Scientific American, Juli 1872, S. 51.Mit Abbildungen auf Tab. II. Fig. 16 stellt diesen Spund im Durchschnitte, Fig. 17 in perspectivischer Ansicht dar. Derselbe ist so construirt, daß er mit Hülfe des in Fig. 16 in Verbindung mit ihm abgebildeten Hebels und Schlüssels leicht aus dem Faß gezogen werden kann. A ist der Spund, B eine Scheibe aus Metallguß mit einem durch den Spund und die Unterlagsscheibe C abwärts sich erstreckenden Stiel. Die Scheibe B wird mit Hülfe eines unterhalb C hindurchgeschobenen Keiles fest gegen den Spund angepreßt. Der Stiel selbst ist bis auf eine gewisse Tiefe hohl und mit nach Innen hervorstehenden Schultern versehen, so daß der Schlüssel D, nachdem man ihn in die Höhlung gesteckt hat, mittelst einer Viertelsdrehung unter diese Schultern greift. Um nun die Operation des Ausziehens |14| Der Erfinder hat nachträglich eine weitere Verbesserung an dem Spund angebracht. Diese besteht in einer Art Ventil, welches beim Abzapfen von Flüssigkeit die nöthige Luft zuläßt. Rings um den hohlen Stiel ist nämlich, wie Fig. 16 zeigt, eine Rinne gedreht, welche durch ein kleines Loch mit dem hohlen Raum des Stieles, also auch mit der äußeren Luft communicirt. Diese Rinne wird von einem Kautschukring umspannt, welcher das Loch luftdicht bedeckt. Beim Abzapfen des Fasses öffnet sich durch den atmosphärischen Druck das Kautschukventil und gestattet der Luft zwischen dem Stiel B und dem Ring C den Eintritt in das Faß. |
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