Titel: Winkler, über die Zukunft der Goldplattirung.
Autor: Winkler, Clemens
Fundstelle: 1872, Band 206, Nr. LVIII. (S. 191–198)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj206/ar206058

LVIII. Die Zukunft der Goldplattirung; von Dr. Clemens Winkler.34)

Wenn eine Industrie, welche jahrelang an den Folgen unmäßiger Concurrenz und der damit verbundenen Preisdrückung krankte, plötzlich eine Schwenkung zum Besseren macht, so sollte solch' anerkennenswerthes Vorgehen vom Publicum und wohl auch von der Behörde in jeder Weise unterstützt werden. Vom Publicum unter allen Umständen, denn dieses, als Consument, wahrt dadurch nur sein eigenes Interesse; von der Behörde in solchen Fällen, wo die freie Concurrenz gemeinschädliche Wucherungen im Gefolge hat, die sich mit den bestehenden Gesetzen nicht vereinbaren lassen.

Auf dem Gebiete der Bijouteriewaaren-Fabrication zeigt sich nun seit einiger Zeit eine Bewegung, welche, gehörig unterstützt und geleitet |192| die erfreulichsten Folgen haben kann, während sie andernfalls im Sande zu verlaufen droht. Diese Wandlung besteht im Verlassen des unsoliden Verfahrens der Vergoldung auf galvanischem Weg und der Einbürgerung der ebenso schönen als dauerhaften Goldplattirung.

Es ist schon früher von mir Veranlassung genommen worden,35) auf die verschiedenen Phasen hinzuweisen, welche das Bijouteriefach im Lauf der Zeit durchzumachen hatte, und es wurde dabei dargethan, wie die Entdeckung der galvanischen Vergoldung den eigentlichen Anlaß zur Entstehung und Entwickelung der großen Industrie gegeben hat, welche sich mit der Herstellung des sogen, imitirten oder unächten Goldschmuckes beschäftigt. Gleichzeitig galt es aber auch, der Mängel zu gedenken, welche dieses Vergoldungsverfahren in sich schließt, und die Unsolidität zu geißeln, welche eine beispiellose Concurrenz herbeiführte.

Was damals schon vorauszusehen war, ist inzwischen eingetroffen: die galvanisch vergoldeten Schmuckgegenstände sind beim klügeren Theile des Publicums vollständig in Mißcredit gerathen und das Bedürfniß nach besserer, minder veränderlicher Waare macht sich mehr denn je geltend. In Folge dessen beginnt das Verfahren der Goldplattirung, welches bekanntlich zuerst in Paris gehandhabt wurde, auch auf deutschem Boden festen Fuß zu fassen und schon haben wir mehrere deutsche Fabriken zu verzeichnen, welche sich mit der Anfertigung des sogen. Doublé Bleches beschäftigen.

Es wäre nun der deutschen Industrie würdig, Alles aufzubieten, um ein Erzeugniß herzustellen, welches an Qualität das Pariser nicht nur erreichte, sondern es noch weit überträfe. Dem französischen Fabricat gebührt unbedingt das Lob, daß es sich von Anfang an bis heute vollständig gleich geblieben ist, und deßhalb erfreut es sich allenthalben des besten Rufes und des vollsten Vertrauens. Das wissen die Franzosen recht wohl und sie hüten sich klüglich, durch falsch angebrachtes Geizen mit Edelmetall die Gefährdung ihres Renommé's einzuleiten. In Deutschland ist es leider anders. Kaum ist man dahin gelangt, eine Goldplattirung herstellen zu können, welche sich mit der Pariser zu messen vermag, so beginnt man auch schon, dem Drängen der Großhändler nachzugeben, welche durch ihr nimmersattes „Billig! Billig!“ den Fabrikanten auf die abschüssige Bahn der Unsolidität drängen. Der Franzose gibt seiner Plattirung unbeirrt die gewohnte Stärke und läßt sich dieselbe von seinen Abnehmern entsprechend bezahlen; der deutsche Fabrikant |193| sucht, verschüchtert durch dieselben Abnehmer, sein Heil in einer Abschwächung oder Verschlechterung des Goldbeleges; er ist nachgiebig genug, sich von Anfang an in zweite Linie zu stellen, sich seinen fränkischen Partnern unterzuordnen. Die Folge davon wird seyn, daß letztere die Oberhand behalten, daß sie die guten Preise ziehen, daß das französische Fabricat fortdauernd als das mustergültige, das deutsche als eine hinkende Nachbildung desselben angesehen werden wird. Mag es auch nicht leicht seyn, einen Gegner von so bewährter Tüchtigkeit und so vielseitiger Erfahrung aus dem Sattel zu heben, möglich ist es doch, wenn man den geeigneten Weg wählt. Der Weg aber, den man in Deutschland zu betreten scheint, ist sicherlich nicht der rechte; er führt zum Rückgang, und wenn er auch anfänglich Gewinn verspricht, so wird dieser Gewinn doch im ferneren Verlauf zum größten Theil dem Händler, zum kleinsten dem Fabrikanten zu Gute kommen.

Am übelsten aber ist dabei das Publicum berathen. Jahrelang genarrt, geäfft, betrogen mit galvanisch aufgeputztem Kram, wird ihm jetzt ein Fabricat entgegengebracht, welches, der eindringlichen Versicherung des Verkäufers gemäß, dem ächten Goldschmuck wohl an Werth, nicht aber an Dauerhaftigkeit und Unveränderlichkeit nachsteht, welches „wie Gold“ ist und sich wie solches trägt. Die Wahrheit dieser Behauptung läßt sich bei einer wirklich gut plattirten Waare nicht in Abrede stellen, denn diese besitzt in der That eine ganz außerordentliche Schönheit und ist wohl fähig, den ächten Schmuck auf Jahre hinaus zu vertreten. In welchem Verhältniß steht aber der geforderte Preis zum Goldgehalt dieser Waare und wer bürgt dem Käufer für die Solidität der Plattirung, welche immer dünner, spärlicher herzustellen, man eifrigst bemüht ist?

Hier kommen wir an den wunden, faulen Punkt, an die Klippe welche der Fabrication goldplattirter Bijouterien früher oder später den Untergang bereiten wird. Das Schicksal, welches der galvanisch vergoldeten Waare zu Theil ward, es wird dereinst auch die plattirte ereilen. Das Publicum wird sich mit Mißtrauen von ihr abwenden, sobald es einen Rückgang in ihrer Qualität gewahrt, sobald es inne wird, daß es vollkommen der Willkür des Händlers preisgegeben ist, welcher den größtmöglichen Gewinn zu ziehen sucht, ohne die mindeste Garantie für den Goldgehalt seiner Waare zu bieten.

Und dann? Dann muß derjenige, der einen guten, haltbaren Schmuck zu besitzen wünscht, sich wohl oder übel zu einem Mehraufwand entschließen und zum Goldarbeiter gehen, von dem er weiß, daß ihm das Einhalten einer bestimmten Karatirung vom Gesetze vorgeschrieben wird. |194| Hier wird ihm die gesuchte Garantie gewährt und hier findet er zuverlässig auch die beste, solideste, dauerhafteste Arbeit.

Und doch erwartet ihn auch in diesem Falle gar oft bittere Enttäuschung. Wohl haftet der Goldarbeiter für den Goldgehalt seiner Erzeugnisse, aber die Stärke des dazu verarbeiteten Bleches ist ihm nicht vorgeschrieben. Wenn er nun dem endlosen Drängen nach Billigkeit nachgeben will, was bleibt ihm Anderes übrig, als dem verwendeten Golde durch Auswalzen bis zur Papierdünne die größtmögliche Ausgiebigkeit zu ertheilen? Und wenn nun die aus solchem Blech gefertigten Gegenstände nicht den leisesten Druck vertragen, ohne aus der Form zu kommen, oder Knicke und Knittern zu erhalten, wie anders soll man ihnen wenigstens nothdürftige Haltbarkeit ertheilen, als dadurch, daß man ihre Höhlungen mit einer Pechmischung ausfüllt? In solcher Weise hergestellte Schmucksachen halten wohl bis zum erfolgten Verkauf und bei sorgfältiger Behandlung auch noch etwas länger; aber meist schon nach Jahresfrist zeigt ein solcher Gegenstand, z.B. eine Broche, verdächtige, bräunlich schimmernde Punkte und Streifen, und wenn man diese Stellen näher betrachtet, so findet man die dünne Goldhaut durchgeschliffen und den Treibkitt bloßgelegt. Oder es kommt wohl vor, daß zarte Mädchenhände beschäftigt sind, die neuen „ächten“ Ohrgehänge, das theure Geschenk des Geliebten, in warmem Seifenwasser zu säubern; aber bei aller Vorsicht, bei all' der Behutsamteit, die man unwillkürlich einem werthen Andenken widmet, beginnen die stolzen Arabesken zusammenzufallen und braune Pechbrühe quillt über die weißen Finger. Angesichts solcher Thatsachen gestaltet sich der Begriff „ächt“ zu einer jämmerlichen Illusion. Es will der altehrwürdigen, classischen Goldarbeiterkunst schlecht anstehen, wenn man sie zu solchen Hülfsmitteln greifen sieht, und kann ihr auch die Schuld insofern nicht allein beigemessen werden, als sie sich des allgemeinen ungestümen Drängens nach Billigkeit factisch nicht zu erwehren vermochte, so bietet die heutige Zeit doch Verfahrungsweisen, welche jenes der Metallbearbeitung hohnsprechende Auspichen der Goldwaaren entbehrlich machen.

Vergleicht man die Producte der Goldplattirung mit den billigen, leichten Erzeugnissen der Goldarbeiter, so findet man, daß bei beiden die thunlichste Ersparniß an Gold angestrebt und das Edelmetall in vortheilhaftester Weise zur Schau gestellt worden ist. Jene enthalten einen hohlen Kern von unedlem Metall, welcher die straffe, stabile Unterlage bildet und auf welchen ein hinlänglich starker Goldbeleg dauerhaft aufgeschmolzen worden ist, oder doch aufgeschmolzen werden kann; diese |195| sind aus haardünnem Gold von vorgeschriebener Karätigkeit getrieben und zur Erreichung des nöthigsten Haltes mit einer Pechfüllung versehen. Jene nennt man unächt, diese ächt; jene treiben im Strom des Großhandels, dem Vorurtheil, ja der Mißachtung preisgegeben; diese finden ihren Weg, wenn auch auf beschränkterem Absatzgebiete, so doch sicher und mühelos durch die Sanction des Gesetzes.

Es liegt auf der Hand, daß unter solchen Verhältnissen die eine Fabrication die andere schädigen muß und keine zur rechten Blüthe gelangen kann. Der Goldarbeiter ist gezwungen, leichte Arbeit zu liefern, wenn er einerseits seiner Verpflichtung nachkommen und andererseits nicht zu sehr unter der Concurrenz leiden will, welche ihm durch das Aufkommen guter und billiger Imitationen erwachsen ist. Der Fabrikant unächten Goldschmuckes dagegen hat einen nicht minder aufreibenden Kampf zu bestehen; sein Geschäft krankt unter fortwährenden Preisdrückungen und wenn er diesen gerecht werden will, so bleibt ihm nichts übrig, als immer und immer wieder auf Goldersparniß, mithin Verschlechterung seiner Waare zu denken. Auf diese Weise wird das minder bemittelte Publicum nun und nimmermehr zu einem wirklich haltbaren, zweckmäßigen Schmuck gelangen und fast ist es Schade um den unverhältnißmäßigen Aufwand von Arbeit und die enorme Goldversplitterung, welche mit der Herstellung unserer modernen Bijouterien verbunden ist.

Wo ist der Weg, welcher zur Abstellung dieser offenbaren Mißstände führt? Ich meine, er ist nicht allzuschwer zu finden. Der Unterschied zwischen ächt und unächt, der, wie aus dem Vorstehenden hervorgeht, doch nur noch ein illusorischer ist, muß thatsächlich aufhören und in erster Linie muß das Publicum seine Aufhebung fordern. Das Publicum muß darauf dringen, daß ihm der Goldgehalt irgend welcher Schmuckwaaren beziffert und durch Stempel garantirt werde. Gerade so, wie heutigen Tages Jedermann an der Nummer der Marke erkennt, ob er zehn- oder zwölflöthiges Silber kauft, wird er dann den Goldwerth des zu erhandelnden Schmuckes beurtheilen lernen, er wird sich nicht mehr durch verlockende Versprechungen hinter's Licht führen lassen und für gutes Geld schlechte Waare hinnehmen. Nicht minder dürfte auf solche Weise dem unsinnigen Niederreiten der Preise ein Ziel gesetzt werden. Der Preis einer Waare von gleichförmiger Qualität, von genau bestimmtem Gehalt an Edelmetall, kann nimmermehr solchen Fluctuationen unterworfen seyn, wie die Speculation sie seit Jahren im Bijouteriefach zu Wege brachte, und wenn Jemand durch die vorgeschlagene Neuerung gewinnt, so ist es, außer dem Käufer, der Fabrikant, welcher mit ihrer Hülfe zu einem |196| soliden Ausbau seines Geschäftes gelangen wird. Verlieren kann dadurch höchstens der Händler, welcher lange genug leichtes und einträgliches Spiel gehabt hat; denn der Bijouteriewaarenhandel wird dann zwar ein minder lucrativer, aber er wird ein geordneter werden, an dem sich nicht, wie an dem Vertriebe der Geheimmittel, jeder Neuling versucht, und es dürfte gar nicht unwahrscheinlich seyn, daß er dann in der Hauptsache in die Hände der Goldarbeiter zurückwandert.

Die Grundlage für die Umgestaltung der Bijouteriewaaren-Fabrication in der angedeuteten Weise kann nun einzig und allein die Goldplattirung bilden. Gleichviel ob ein Schmuck als einfacher Zierrath dienen oder ob er nebenher noch einen gewissen Werth repräsentiren soll, in allen Fällen wird man von ihm möglichste Schönheit und Haltbarkeit fordern und Beides läßt sich am einfachsten dadurch erreichen, daß man dem Gold eine Unterlage von unedlem Metall gibt. Nur auf diese Weise kann man die Schönheit selbst geringer Mengen Goldes, unbeschadet der Dauerhaftigkeit, zur gehörigen Geltung bringen, und hierin finden wir auch das zweckmäßigste Mittel, das mangelhafte Auspichen der Goldarbeiterwaaren zu umgehen.

Der Goldgehalt der jetzt in den Handel kommenden plattirten Waaren übersteigt selten ein Procent und ist meist in 18karätiger Legirung aufgewalzt worden. Es ist aber ohne besondere Schwierigkeit möglich, diese Goldlage zu verstärken und dabei genau bestimmte Procentsätze einzuhalten. Die Fabrication von Tombakblech und Draht in verschiedenen Stärken und von verschieden starker Goldbekleidung würde ein ebenso solider als schöner und dankbarer Industriezweig seyn, welcher den Bijouteriearbeitern jeden Ranges ein zweckentsprechendes Material zu liefern vermöchte. Selbstverständlich würde eine derartige Fabrik unter Garantie für den Goldgehalt ihrer Waare arbeiten und diesen durch Stempel beziffern müssen. Die Karätigkeit des aufgelegten Goldes könnte ein für alle Mal festgesetzt werden, eine Variation in derselben würde kaum erforderlich seyn und freier, jedoch ein für alle Mal gültiger Vereinbarung bliebe es überlassen, ob die Nummer des Stempels den Procentgehalt an feinem oder legirtem, beispielsweise 18karätigem Gold auszudrücken habe.

Die Stärke der Plattirung kann bis zu jedem beliebigen Grade getrieben werden. Man würde zweckmäßig mit 1 Proc. Gold beginnen, anfänglich um je eines, später um mehrere Procente Gold steigen. Demgemäß erhielte man z.B. Bleche von 1, 2, 3, 4, 5, 6, 8, 10, 12, 15, 20, 25 Proc. Goldgehalt. Die Nummer des Stempels würde gleichzeitig |197| den Procentgehalt des Bleches oder Drahtes an Gold ausdrücken; es wäre dann also Nr. 2 ein Blech mit 2 Proc., Nr. 6 ein Blech mit 6 Proc., Nr. 20 ein Blech oder Draht mit 20 Proc. Gold in Form eines dauerhaft aufgeschmolzenen Beleges.

Die Haltbarkeit einer Plattirung von 5 bis 10 Proc. Gold vermöchte schon Menschenalter zu überdauern und so würde es kaum nöthig seyn, den Procentsatz von 25 zu überschreiten. Wünscht ein Käufer goldreichere Waare, so bleibt es ihm unbenommen, dieselbe aus reiner Goldlegirung, ohne die in solchem Falle überflüssige unedle Unterlage, anfertigen zu lassen. Eine 25procentige Goldplattirung steht der schönsten und edelsten Goldarbeiterwaare in Aussehen und Unverwüstlichkeit nicht nach und trotzdem wird sie zu einem Preise geliefert werden können, welcher den des sogen. Joujou-Goldes nicht übersteigt. Bedenkt man aber, wie wenig bei der 6karätigen Joujou-Waare die edlen Eigenschaften des Goldes zur Geltung kommen, wie dieses darin durch unedle oder minder edle Metalle verdeckt, verdünnt wird, so muß Jedem die Zweckmäßigkeit des Plattirungsverfahrens in die Augen springen und selbst der Gegner wird sie einräumen.

Es würde sich nun noch fragen, ob und inwieweit die bestehenden polizeigesetzlichen Bestimmungen einer Modification unterliegen müßten, wenn die im Vorstehenden gemachten Vorschläge zur allgemeinen Durchführung kommen sollen. Ich wage kaum, hierüber zu urtheilen, möchte aber unmaßgeblich meinen, daß diese Bestimmungen entweder ganz fallen oder daß sie sich auch auf die Fabrication und den Vertrieb der minderwerthigen Waare erstrecken müßten, sobald diese unter Zuhülfenahme von Edelmetall hergestellt wird. Jedenfalls würde der Fabrikant und der Verarbeiter goldplattirter Bleche und Drähte für eine bestimmte Karätigkeit des Goldbeleges und für die Richtigkeit des den Goldgehalt ausdrückenden Stempels haftbar gemacht werden müssen; außerdem aber konnte es sich auch empfehlen, die Stärke der zur Verarbeitung gelangenden Bleche auf ein nicht zu überschreitendes Minimum festzusetzen, wenn anders man nicht gewärtigen will, daß das Auswalzen des plattirten Bleches einstmals gerade so übertrieben wird, wie heutigen Tages dasjenige des reinen, legirten Goldes, was selbstverständlich wiederum die Anbringung der häßlichen, unzweckmäßigen Pechfüllung zur Folge haben würde.

Ich schließe diese Zeilen mit der Bitte an alle Fachmänner, den Inhalt derselben gründlich und vor Allem vorurtheilsfrei in Erwägung zu ziehen. Es gilt, ein weites, aussichtsvolles Gebiet vom Unkraut |198| des Schwindels und der Unsolidität zu säubern, damit eine gesunde Industrie auf ihm emporwachsen und zur kräftigen fruchtbringenden Entwickelung gelangen könne!

Niederpfannenstiel bei Aue, den 9. October 1872.

Vom Verfasser als Separatabdruck aus Nr. 42 und 43 der deutschen Industriezeitung mitgetheilt.

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In dem Aufsatz „über Talmigold und Talmigold-Schwindel“, mitgetheilt im polytechn. Journal Bd. CCIII S. 294 (zweites Februarheft 1872).

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