Titel: Filter aus gefilzten Glasfäden; von Paul Weiskopf.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1872, Band 206/Miszelle 5 (S. 243)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj206/mi206mi03_5

Filter aus gefilzten Glasfäden; von Paul Weiskopf.

Neuerer Zeit werden auf Veranlassung der österreichischen Regierung Versuche gemacht, zu außerordentlich feinen Fäden gesponnenes Glas zur Darstellung von Glasschmucksachen zu benutzen. Ich habe versucht solche Glasfäden zu filzen, was mir auch ohne Mühe gelang, und selbe dann nach Art des Asbestes als Filter anzuwenden.

Ich halte es für überflüssig, meinen Herren Fachgenossen die Vorzüge eines Filters aus reinem böhmischen Krystallglase aufzuzählen. Doch kann ich nicht unterlassen zu erwähnen, daß solche Glasfilter mit außerordentlicher Schnelligkeit ein sehr reines Filtrat geben.

Ich bin gern bereit, jenen Herren welche sich hierfür interessiren, Glaswolle zu besorgen und zuzusenden.

Morchenstern in Böhmen.

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