Titel: Jodgrün auf Leinen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1872, Band 206/Miszelle 11 (S. 333–334)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj206/mi206mi04_11
|334|

Jodgrün auf Leinen.

Man kocht 8 Pfd. Sumach ab und stellt die Waare auf diese Abkochung über Nacht.

Man geht nun auf eine Flotte von essigsaurer Thonerde. Diese stellt man sich her durch Auflösen von 1 Pfd. Alaun und Zusatz dieser Lösung zu einer Auflösung von 1 1/2 Pfd. Bleizucker.

Darauf färbt man in Jodgrün aus. Mit flüssigem Jodgrün zu färben ist zu theuer. Man nehme deßhalb gutes Jodgrün in Pulverform von einer bewährten Fabrik. Man gebraucht auf 60 Pfd. Garn etwa 1 Pfd. dieses Pulvers. Nach dem Auffärben kann man, wenn es gewünscht wird, durch Aufsatz von Pikrinsäure ein wenig in's Gelbe nüanciren. (Reimann's Färberzeitung, 1872, Nr. 30.)

Suche im Journal   → Hilfe
Stichwortwolke
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: