Titel: Ueber Behandlung der Stahlplatten.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1872, Band 206/Miszelle 5 (S. 331)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj206/mi206mi04_5

Ueber Behandlung der Stahlplatten.

Im Journal of the Society of arts sagt Howell, daß Stahlplatten, insbesondere solche die für den Schiffbau bestimmt sind, sobald als möglich nach der Vollendung in kochendes Leinsamen-Oel eingetaucht werden sollten. Platten, die so behandelt sind, wurden nach drei Jahren, obgleich sie dem Wetter ausgesetzt waren, völlig gut erhalten und nicht im mindesten angefressen gefunden, während sie doch abwechselnd naß und trocken gewesen. Die Dauer der Platten wird durch diesen Proceß außerordentlich verlängert, und dieselben lassen sich auch besser anstreichen. Das auf Stahlplatten gebildete Oxyd ist viel zäher, als das auf Eisen erzeugte, und ist viel inniger damit verbunden, so daß dessen Entfernung weit schwieriger wird.

Einen anderen Punkt von Wichtigkeit hebt Howell hervor, der indeß allgemein anerkannt ist, nämlich, daß es wünschenswerth sey, zu den Nietlöchern der Stahlplatten den Bohrer statt der Stanze anzuwenden. W.

(San-Francisco Scientific Press, vol. XXIII, No. 12; berg- und hüttenmännische Zeitung, 1872, Nr. 46.)

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