Titel: Unterscheidung ächt vergoldeter Gegenstände von Legirungen unedler Metalle.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1873, Band 207/Miszelle 6 (S. 259)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj207/mi207mi03_6

Unterscheidung ächt vergoldeter Gegenstände von Legirungen unedler Metalle.

P. Geyot schlägt zu diesem Zweck das Betupfen mit einer Lösung von Chlorgold oder mit einer Lösung von salpetersaurem Silberoxyd (Höllenstein) vor, von denen erstere auf Legirungen der erwähnten Art einen braunen, letztere einen grauen Fleck hervorbringt, während beide auf reines Gold natürlich nicht einwirken.

Die Lüster auf Tapeten prüft Geyot mit Chlorschwefel. Wird ein Tropfen desselben auf eine mit einer Legirung bekleidete Tapete gebracht, so bildet sich um denselben sofort ein schwarzbrauner Rand, welcher ausbleibt, falls der Ueberzug aus Gold besteht.

Dünne Metallblättchen schüttelt Geyot mit Chlorschwefel in verschließbaren Flaschen. Goldblättchen zeigen dabei keine Veränderung, während Blättchen aus Legirungen unedler Metalle sich allmählich schwärzen. Wenn man unter einem geringen Druck arbeitet, etwa in hermetisch verschlossenen Gefäßen schüttelt, so verschwindet das Gold unter Bildung von Chlorgold in ziemlich kurzer Zeit. (Zeitschrift für analytische Chemie.)

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