Titel: Ueberziehen von Papier mit Graphit.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1873, Band 207/Miszelle 8 (S. 260)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj207/mi207mi03_8

Ueberziehen von Papier mit Graphit.

Folgendes Verfahren wurde Hrn. W. R. Lake in London am 7. Februar 1871 patentirt: Ungeleimtes Papier wird, wie bei der Darstellung von vegetabilischem Pergamente, in eine Säurelösung getaucht,47) und wenn seine Oberfläche gelatinisirt erscheint, behende mit Graphit auf einer Seite oder auf beiden Seiten bestreut, sodann schnell in Wasser, in welchem etwas Soda gelöst ist, um die Säure zu neutralisiren, getaucht und endlich sorgfältig getrocknet. Natürlich kann anstatt Graphits irgend eine mineralische Substanz, z.B. Smirgel, auf diese Weise dem Papiere einverleibt werden. Auch ist das Verfahren nicht auf Papier allein beschränkt, ein Gespinnst aus vegetabilischen Fasern u.s.w. kann gleichfalls so behandelt werden,

|260|

Am zweckmäßigsten (nach Böttger) bestehend aus: 2 Volumen rauchender Schwefelsäure und 1 Vol. Wasser.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: