Titel: Conische Wasserablaufröhren.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1873, Band 207/Miszelle 4 (S. 425)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj207/mi207mi05_4

Conische Wasserablaufröhren.

Die Ableitung des Wassers, welches in der Küche zur Reinigung des Geschirres etc. benutzt wird, geschieht gewöhnlich mittelst zinkener cylindrischer Röhren von 8 bis 15 Centimeter Weite. Diese Röhren haben den Nachtheil, daß das Wasser darin leicht gefriert, so daß sie bei anhaltender Kälte nicht mehr benutzt werden können. Bei eingetretenem Thauwetter kann das Eis sich nur sehr langsam entfernen, da die einzelnen Theile der Röhren unten enger sind, um in einander gelöthet werden zu können. Dieser Uebelstand veranlaßt den Flaschnermeister J. Feldweg in Calw, einen Versuch mit conischen Röhren zu machen. Dieselben hatten bei einer Länge bis zu 8 Meter eine obere Weite von 8 Centimeter und eine untere Weite von 15 bis 16 Centimeter. Ihre Anwendung hat sich in den letzten vier Wintern auf's Beste bewährt. Dünne Eisrinden, welche sich an der inneren Wandung ansetzten, fielen bei geringem Temperaturwechsel sofort aus den Röhren, und es kam bei anhaltender Kälte nie zu einer Verstopfung durch das Eis. Diese Röhren kommen überdieß im Preise wenig höher zu stehen, als die bisher üblichen cylindrischen Röhren. (Württembergisches Gewerbeblatt.)

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