Titel: Verhüllungscompositionen für Dampfröhren, Wasserleitungsröhren etc., zum Schutz gegen Abkühlung.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1873, Band 207/Miszelle 2 (S. 508–509)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj207/mi207mi06_2

Verhüllungscompositionen für Dampfröhren, Wasserleitungsröhren etc., zum Schutz gegen Abkühlung.

A. Pye-Smith und C. Ribbans zu Greenwich, ließen sich am 19. März 1872 für England ein Patent auf die Wärme nicht leitende Compositionen ertheilen.

Um Dampfkessel, Dampfröhren etc. gegen Abkühlung zu schützen, werden folgende Compositionen für Ueberzüge vorgeschlagen:

|509|
1 1/2 Centner Töpferthon,
24 Pfunde Holzsägestaub,
12 „ feine Hobelspäne,
2 1/2 „ Kuhhaare.
18 „ Theer,
18 „ Wasserglas, sp. Gew. 1,7,
5 Pinten Kreosot,
oder
1 1/2 Centner Thon,
24 Pfunde Korkstaub,
4 „ Kuhhaare,
18 „ Theer,
25 „ Wasserglas, sp. Gew. 1,7,
10 „ Kreide,
5 „ rohe Seife,
7 Pinten Kreosot.

Als Umhüllung für Wasserleitungsröhren (kaltes Wasser) soll folgende Mischung vortheilhafter seyn:

1 3/4 Centner Thon,
28 Pfunde Holzsägemehl,
28 „ feine Hobelspäne,
4 „ Kuhhaare,
20 „ Natron-Wasserglas, sp. Gew. 1,7,
30 „ Theer,
10 „ Kreide,
20 „ kohlensaurer Kalk (gepulv. Kalkstein),
6 „ Seife,
10 Pinten Kreosot

und etwas warmes Wasser. (Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft zu Berlin, 1873, Nr. 4.)

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