Titel: [Webb's Wasserstandsglas für Locomotiven.]
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1873, Band 208, Nr. I. (S. 1–2)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj208/ar208001

I. Webb's Wasserstandsglas für Locomotiven.

Nach Engineering, Januar 1873, S. 36.

Mit Abbildungen auf Tab. II.

Für die Locomotiven der London North Western Railway hat der Oberinspector dieser Gesellschaft, F. W. Webb, das in Fig. 3 bis 6 dargestellte Wasserstandsglas entworfen, welches sich durch billige Herstellung und vortheilhafte Einrichtung auszeichnet.

Die Figuren 3 und 4 stellen die Befestigung des Wasserstandsglases an der Kesselwand a am oberen, Fig. 5 und 6 dagegen am unteren Ende dar.

Mit Bezug auf diese Abbildungen ist zu entnehmen, daß die Ventile f vorn am Gehäuse b respect. b' angebracht sind, in welchem die Canäle e mit dem Kessel communiciren. Die Ventile haben eine doppeltconische Gestalt. Werden dieselben zugeschraubt, so sind die Zuleitungen zum Wasserglas d verschlossen; dagegen ist hierbei wegen des Mangels jeder Packung das Entweichen einer kleinen Dampfmenge längs der Schraubenspindeln f, deren Gewinde ihrer Länge nach auf eine geringe Tiefe ausgefeilt sind, gestattet. Man kann daher auf diesem Wege den guten Zustand des Apparates sehr bequem controlliren und, um dabei den Maschinenführer nicht durch den Dampf welcher bei den Schraubenspindeln austritt, zu behelligen, sind letztere mit breiten Knöpfen f' versehen.

Beim Aufschrauben der Ventile legt sich der rückwärtige conische Theil des Ventiles gegen den Sitz, welcher an der Schraubenmutter angedreht ist, wodurch die Dampfdichtung vollständig erreicht ist.

Am unteren Ende des Wasserstandsglases ist das Durchblasventil g angebracht, dessen Einrichtung mit den anderen Ventilen übereinstimmt. Am oberen Ende dagegen setzt sich das Röhrchen c für das Manometer an.

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Zum Auswechseln des Glasrohres d, schraubt man die Kuppelung der Röhrchens c auf, und kann hierauf das alte Glasrohr durch ein neues bequem ersetzen.

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