Titel: Ueber Webb's Locomotiv-Achsenbüchse.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1873, Band 208, Nr. LXXXI. (S. 329–330)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj208/ar208081

LXXXI. Webb's Locomotiv-Achsenbüchse.

Nach Engineering, December 1872, S. 421.

Mit Abbildungen auf Tab. VII.

Der Locomotiv-Oberinspector der London and North-Western Railway, F. W. Webb in Crewe, hat die in Figur 19 bis 21 abgebildete Achsenbüchse für Locomotiven entworfen und kürzlich patentirt. Diese Anordnung zielt vorzüglich auf eine billige und bequeme Adjustirung der Lagerbüchse im Falle eines Verschleißes der Führungs- oder Laufflächen und ist vornehmlich für Locomotiven mit großen Rädern bestimmt.

Mit Bezug auf die erwähnten Abbildungen ist zu ersehen, daß das Metallfutter e, e aus zwei vertical an einander gepaßten Hälften besteht, welche die Achse bis unterhalb der Mittellinie umgreifen und welche durch die Bolzen d, d oben und unten mit den Lagerwänden c, c zusammengehalten werden. Diese Bolzen drehen sich frei in der einen, hier der linksseitigen Lagerwand, sind dagegen in der andern fest eingeschraubt, daher durch die Mutter d¹, d² eine genaue, parallele Adjustirung der Lagerflächen bequem erreicht werden kann. Ein etwaiges Rückdrehen der Bolzen d wird durch Anbringung der Stellschräubchen d³ verhütet.

Zur Erhaltung der Lagerfutter e, e in ihrer gegenseitigen Position |330| dienen die oben und unten eingelassenen Stiftchen e', e'. Im Falle einer erforderlichen Nachstellung der Futterstücke legt man zwischen dieselben und den Lagerwänden c Unterlagsbleche ein.

Die übrigen Theile betreffend, so bezeichnet a die Führungsflächen für die Achsenbüchse, b die Oelkammern und f den Verbindungsbolzen mit der Tragfeder.

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