Titel: Mischungen für Signal-Feuerwerk.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1873, Band 208/Miszelle 5 (S. 77–78)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj208/mi208mi01_5
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Mischungen für Signal-Feuerwerk.

In dem Procent welches J. H. Johnson in London (für E. A. Lamarre in Paris) sich am 19. März 1872 für England ertheilen ließ, werden die folgenden Vorschriften gegeben, um deutlich gefärbte Lichter für Signalfeilerwerke zu erhalten:

Für weißes Licht 100 Theile chlorsaures Kali,
10 Schwefelantimon,
15 gekochtes Leinsaamenöl.
Für rothes Licht 50 chlorsaures Kali,
50 salpetersaurer Strontian,
5 Holzkohle
und so viel Leinsamenöl, als erforderlich um die Masse zu kneten
Für grünes Licht 50 Theile chlorsaures Kali,
50 salpetersaurer Baryt,
6 Holzkohle

und Leinöl wie vorher.

Als Specialität in diesen Angaben wird das Leinsamenöl reclamirt, welches übrigens durch Terpenthinöl oder ein Harz ersetzt werden mag. (Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft zu Berlin, 1873, Nr. 4.)

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