Titel: Zur Darstellung der Weingeistlacke; von Aug. Morell.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1873, Band 208/Miszelle 9 (S. 79)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj208/mi208mi01_9

Zur Darstellung der Weingeistlacke; von Aug. Morell.

Gewöhnlich besitzen die im Handel vielfach vorkommenden farbigen Spritfirnisse, besonders Goldfirnisse, die mißliche Eigenschaft, auf Metall nicht fest genug zu haften und leicht abzuspringen, wenn man nur schwache Prüfungsversuche hierüber anstellen will.

Dem wirksam abzuhelfen, bedient man sich reiner krystallisirter Borsäure, von welcher man 1/2 Theil in 100 Theilen des betreffenden Spritfirnisses auflöst, wodurch derselbe, auf eine (blanke) Blechfläche aufgetragen, einen so harten, glasurartigen Ueberzug auf dieser bildet, daß man denselben vermittelst des Fingernagels, selbst mit vieler Anstrengung, nicht mehr abzukratzen im Stande ist.

Beträgt der Zusatz von Borsäure mehr, als wie oben angegeben, so verliert der Firniß an Intensität seiner Farbe, weßhalb es nicht rathsam ist, den genannten Procentsatz zu überschreiten. (Hager's pharmaceutische Centralhalle, 1873 S. 58.)

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