Titel: Pergamentflüssigkeit
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1873, Band 208/Miszelle 4 (S. 235)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj208/mi208mi03_4

Pergamentflüssigkeit

besteht nach einer von Dr. Hoffmann im Schweidnitzer Gewerbeverein gemachten Mittheilung aus Guttapercha, die in Aether erweicht und angequollen ist. Dieselbe eignet sich vorzüglich dazu, Bildern, Karten etc. einen schönen und schützenden Ueberzug zu geben. Jeder Schmutz läßt sich von so überzogenen Gegenständen mit einem feuchten Lappen entfernen. Leicht verwischbare Kohle- und Kreidezeichnungen werden unverwischbar fixirt, wenn man diese Flüssigkeit (?), mittelst eines Refraicheurs staubförmig zertheilt, aufspritzt. Der Aether verdunstet nämlich, und die Guttapercha bildet einen äußerst dünnen, aber dennoch schützenden Ueberzug auf der Zeichnung. Diese Flüssigkeit ist für diese Zwecke zuerst von dem technischen Chemiker de Souwageon aus Berlin in Anwendung gebracht. (Deutsche Industrie-Zeitung, 1873 Nr. 1.)

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