Titel: Bestimmung der Phosphorsäure im Guano.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1873, Band 208/Miszelle 19 (S. 468)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj208/mi208mi06_19

Bestimmung der Phosphorsäure im Guano.

Nach Dr. Gilbert (Fresenius Zeitschrift für analytische Chemie) enthält der Guano häufig halbphosphorsauren Kalk (2 CaO, HO, PO⁵ + 3 aq). Da der Guano geglüht werden muß, geht dieser in pyrophosphorsauren Kalk über. Löst man nun den Rückstand in verdünnter Salpetersäure und titrirt mit Uranlösung, so erhält man bis 10 Proc. zu wenig Phosphorsäure, weil die Pyrophosphorsäure nicht vollständig in gewöhnliche Säure verwandelt worden ist. Gilbert empfiehlt deßhalb den Guano mit einem Gemenge von kohlensaurem Natron und chlorsaurem Kali zu glühen. Nach Prof. Märker läßt sich die vollkommene Umwandlung in gewöhnliche Phosphorsäure auch durch Erhitzung mit concentrirter Salpetersäure oder Schwefelsäure erreichen, jedoch empfiehlt er Gilbert's Verfahren als zeitsparend. Auch Ulex und Fresenius empfehlen das Verfahren.

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