Titel: Druckfarben aus Naphtylamin, nach F. Lamy Sohn in Deville-le-Rouen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1873, Band 209/Miszelle 7 (S. 239)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj209/mi209mi03_7

Druckfarben aus Naphtylamin, nach F. Lamy Sohn in Deville-le-Rouen.

Ein Naphtylaminsalz, Nitrat, Acetat oder Hydrochlorat, wird mit einem oxydirenden Körper, wie chlorsaures Kali, oder einem Kupfersalz oder auch mit Hydrofluorkieselsäure versetzt, und die so bereitete Mischung zum Zeugdruck verwendet. Das bedruckte Zeug wird dann für einige Zeit der Luft ausgesetzt, hierauf durch ein Bad von dichromsaurem Kali, dem etwas Schwefel- oder Salpetersäure zugesetzt worden ist, gezogen, und schließlich, damit ein schönes Braun oder Braunviolett entwickelt wurde, in eine Lösung eines alkalischen Chlorides getaucht.

Die so erzeugte Farbe ist sehr dauerhaft, besitzt die Eigenschaften von Anilinschwarz und mag als Ausgangspunkt für andere Farben benutzt werden. (Englisches Patent vom 12. April 1872.) (Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft, 1873 S. 685.)

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