Titel: Superphosphatfabrication.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1873, Band 209/Miszelle 17 (S. 319)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj209/mi209mi04_17

Superphosphatfabrication.

Nach Abel in London wird irgend ein natürliches Kalkphosphat fein gepulvert, dann mit Salzsäure zu einem Teige geknetet und der Teig in geeigneten Maschinen gepreßt. Die abgehende Flüssigkeit besteht beinahe ausschließlich aus Chlorcalciumlösung, während die zurückgebliebene Masse beinahe vollständig in lösliches Phosphat übergeführt worden ist. Man nimmt 60 Theile Säure auf 100 Phosphat, doch ist ein Ueberschuß von Säure zu empfehlen, wenn man die vollständige Umwandlung des unlöslichen Phosphates erzielen will. In diesem Falle geht beim Auspressen etwas gelöstes Phosphat mit der Chlorcalciumlösung fort; um dieses wieder zu gewinnen, verdünnt man die Preßflüssigkeit mit dem gleichen Volumen Wasser, erhitzt zum Kochen (durch Einführung von Dampf) und setzt etwas Kalkmilch zu. (Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft zu Berlin.)

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: